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Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde

Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere SeelenkundeAutor: Manfred Lütz
Urheber: Manfred Lütz, Eckart von Hirschhausen
Verleger: Gütersloher Verlagshaus

Kaufen Gebraucht: EUR 12,89
Stand 8.9.2010 19:50 CDT Einzelheiten

Erhältlich


Neu (94) Gebraucht (24) ab EUR 12,89

Verkäufer: MEDIMOPS
Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 113 Rezensionen
Verkaufsrang: 289

Medium: Gebundene Ausgabe
Ausgabe: 16
Seiten: 208
Versandgewicht: 0.9
Maße (innen): 8.7 x 5.6 x 0.9

ISBN: 3579068792
EAN: 9783579068794
ASIN: 3579068792

Publikation: September 14, 2009
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Hitlers Taten waren abscheulich. Doch der Diktator war nicht psychisch krank, sondern normal. Statistisch gesehen verüben psychisch Kranke sogar weniger Straftaten als Normale, weiß Psychiater Manfred Lütz aus dem Klinikalltag zu berichten. In seinem Streifzug durch die Spielarten der menschlichen Psyche versucht der Autor, das Wesentliche von Psychiatrie und Psychotherapie darzustellen. Prima, wenn endlich jemand anschaulich erklärt, worüber viele sprechen, aber nur wenige wirklich eine Ahnung haben.

Hauptsächlich dreht es sich um psychische Krankheiten und gängige Therapien. Zunächst führt uns Lütz jedoch vor Augen, wie sehr das Verhalten psychisch Gesunder seltsame Blüten treibt. „Normalos“, die in stumpfer und spießiger Atmosphäre vor sich hindümpeln, bekommen genau so ihr Fett ab wie diejenigen, die Blödsinn professionell erzeugen. Dazu zählt Lütz die Ergüsse von Dieter Bohlen, Paris Hilton oder wilde esoterische Pendeleien.

Zugegeben, das Inhaltsverzeichnis sieht arg nach Seminararbeit aus. Die Stärke des Buches macht aus, dass Lütz viele plastische Beispiele anbietet, um nackte Theorie mit Leben zu füllen. So verstehen Laien besser, was zum Beispiel Depressive von Manikern unterscheidet. Und wenn wir erfahren, wie eine Patientin einmal die Bundeswehr aufmischte, öffnet sich die Pforte zum Reich der netten Anekdote.

Bei der neuen „Volkskrankheit“ Alzheimer konstatiert Lütz: „Wie eine Gesellschaft mit ihren Demenzkranken umgeht, das ist die Nagelprobe für ihre Menschlichkeit.“ Ergo ist die von Lütz angekündigte „heitere Seelekunde“ so lustig nun auch wieder nicht. Tatsächlich fehlt es Lütz nicht am nötigen Ernst, wenn etwa dargelegt wird, wie wenig Wahlfreiheit Süchtige haben, was im Wahnsystem schizophrener Patienten passiert oder wann Psychopharmaka eine befreiende Wirkung entfalten.

Dass wir die Falschen behandeln, wie der Untertitel des Buches reißerisch ankündigt, erweist sich als zu viel des Guten. Auf alle Fälle gilt: „Das mutwillige oder zynische Suchen nach Defiziten bei gesunden Menschen ist menschenunwürdig“, wie der Psychiater und Arzt vor Risiken und Nebenwirkungen der Lektüre warnt. Und während die einen die bisweilen betont locker-flockige Art des Autors weniger mögen, sehen andere darin eine souveräne Haltung voll heiterer Demut. Unter dem Strich lautet deshalb die Diagnose des Kritikers: Prädikat wahnsinnig lesenswert!
– Herwig Slezak


Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 113



4 von 5 Sternen Die Relativierung des "Normalen"   September 3, 2010
J. Melz
Die individuelle Wahrnehmung des Buches führt natürlich zu unterschiedlichen Reaktionen - bei mir zu folgenden:
Meine ursprüngliche Angst vor einer unwissenschaftlichen oder gar oberflächlichen Problembetrachtung war unbegründet. Wenigstens meinem Anspruch wurde es gerecht.
Die mir durchaus wichtige Bestätigung der eigenen Meinung habe ich im Zusammenhang mit der Relativierung des "Normalen" erfahren. "Normalität" im individuellen Verhalten als Handlungsmaxime wird so in Frage gestellt, dass ich es mit Vergnügen gelesen habe.



4 von 5 Sternen buch   August 31, 2010
schnullrlocke
hab es selber noch nicht gelesen, war ein geschenk für meinen freund der sehr begeistert davon ist


5 von 5 Sternen Sehr interessant   August 30, 2010
Claudia Dreßler
1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Dieses Buch liest sich nicht einfach wenn man nicht vom Fach kommt. Es ist aber trotzdem auch für jemanden der sich nicht mit Psychischen Krankheiten auskennt empfehlenswert. Ich kann es sehr empfehlen.


3 von 5 Sternen Na ja, hatte mir mehr erwartet   August 28, 2010
FG
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, selbst hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. Aber da ich es nun einmal hatte, hab ichs natürlich auch gelesen und bin insgesamt nicht besonders begeistert. Ich hatte irgendwie eine kritische Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft und deren Umgang mit psychisch Kranken erwartet, aber darum ging es eigentlich gar nicht bzw. nur am Rande. Stattdessen präsentiert der Autor im 1. Teil eine Plattitüde nach der anderen, nach dem Motto "Hitler und Dieter Bohlen waren/sind auch nicht psychisch krank, obwohl sie sich auffällig verhalten (haben)". Mal abgesehen davon, dass ich das eine sehr gewagte These finde, verfehlt der Autor meiner Meinung nach damit völlig das Ziel seines Buches und verabschiedet sich damit auch von jeder Seriösität und jedem fachlichem Anspruch. Den 2. Teil fand ich etwas gelungener, hier beschriebt er verschiedene psychische Erkrankungen mit einfachen Worten und schafft es zumindest, dem psychologisch und psychiatrisch Interessierten einen ersten Überblick zu geben. Mehr aber auch nicht.
Insgesamt war das Buch für mich eine Enttäuschung. Ich würde es nicht weiterempfehlen.



4 von 5 Sternen Keine Bettlektüre   August 23, 2010
Beate Kahl
1 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

Von dem Buch "Irre - wir behandeln die Falschen" habe ich ein kurzweiliges Werk erwartet, im Stile von Eckart von Hirschhausen, also quasi comedy-tauglich.
Es ist zwar heiter geschrieben, erfordert aber weit mehr Konzentration, als ich gedacht habe.

Gut zu lesen ist es dennoch auch sehr interressant und mit Passagen zum Schmunzeln, aber aus meiner Sicht als Bettlektüre und/oder Schenkelklopfer nicht geeignet.


Rezensionen anzeigen 1-5 von 113


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